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Streit im Restaurant: Der Letzte zahlt die Rechung – wirklich ?


Wenn sich die Gäste nach und nach verabschieden – aber keiner zahlt

 

Das hast Du bestimmt auch schon mal erlebt: eine gemütliche Runde im Restaurant. Bestes Essen, leckere Getränke. Nach und nach verabschieden sich die Gäste. Nur Du und ein kleiner Rest der zuvbor großen Runde bleiben noch sitzen. Und dann die böse Überraschung: Nicht jeder, der gegangen ist, hat sein Essen und seine Getränke bezahlt. Das ist noch jede Mengen offen. Bist Du jetzt dran? Stimmt das überhaupt: Der Letzte zahlt die Zeche. Oder?


Viele Gäste, nur ein Beleg. Viele Gastwirte und Restaurantbetreiber sparen sich die Mühe, für jeden Gast am großen Tisch getrennte Belege aufzuschreiben oder elektronisch zu erfassen. Noch ein Nachtisch, noch ein erlesener Wein – das kommt alles auf einen Zettel. Diese Erfassungsmethode könnte sich am Ende rächen. Und dann bist nicht Du der Dumme, sondern der Kellner. Aber was ist dann mit dem angeblichen Grundsatz: Der Letzte zahlt die Zeche?

Die gemütliche Runde verkleinert sich nach dem Verzehr einer Vielzahl an Speißen und Getränken. Alle verabschieden sich höflich, aber nicht jeder zahlt. Vergessen oder die trügerische Vermutung, man sei eingeladen gewesen.Wird schon so sein und schwupp ist der nächste Gast ohne zu zahlen, verschwunden.

In der Regel geht das so aus: der Rest der Runde legt zusammen und zahlt auch die Zechen der verschwundenen Gäste.  Schließlich saßen doch alle am gleichen Tisch. Und der nette Abend soll doch nicht mit einer Auseinandersetzung mit dem Gastwirt enden.

Das ist großzügig, rechtlich aber nicht erforderlich.

Der Letzte zahlt die Zeche – das stimmt eben nicht.

Wenn ein Gastwirt darauf besteht, dass der Gast ein Bier bezahlt, dann muss er beweisen, dass genau dieser Gast das Bier auch bestellt hatte. Das kann er nicht, denn für jeden einzelnen Gast hat er ja keine Liste geführt, nur für alle zusammen.

Das ist nachvollziehbar, hat nach Paragraph 263, Absatz 1 des Strafgesetzbuches aber jetzt negative Folgen: der Gastwirt bleibt auf die offenen Summen für Speiß und Trank sitzen.  Er kann nicht verlangen, dass die verbliebenen Gäste für Bestellungen zahlen, die keinem mehr zugeordnet werden können. Unwahr ist: der Letzte zahlt die Zeche. Wahr ist: dann ist der Gastwirt der Dumme.


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