Macht Döner die Weserfähre schöner?
- Redaktion

- 15. März
- 1 Min. Lesezeit
Warum es auf der Weser keine Bockwurst mehr gibt
Es geht um die Wurst, genauer: um die Bockwurst. Die gibt es plötzlich nicht mehr, jedenfalls nicht mehr auf den Weserfähren zwischen Bremerhaven und Nordenham. Die Fährbistros sind seit Monaten geschlossen. Und das wirft Fragen auf.

Geschlossen, keine Bockwurst, keine belegten Brötchen, keine Frikadellen und kein Kaffee mehr. Für viele Trucker, Pendler und Touristen gehörte diese Verpflegung einfach dazu und machte die Überfahrt ein bisschen schöner. Die Bistros auf den beiden Weserfähren waren beliebt und das sorgte für einen festen Kundenstamm. Ein Geschäft, das sich lohnt. Klar, die bisherige Betreiberin und ihre Mitarbeiter hatten einen harten Arbeitstag: Beginn: 3.30 Uhr, ab 5 Uhr geöffnet. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Aber warum findet sich nun überhaupt kein Nachfolger, der die Chance nutzt? Hat in einer Stadt mit einer Arbeitslosenquote von über 14 Prozent denn niemand Interesse, sich so seine Brötchen zu verdienen? Und warum sucht die Weserfähre GmbH nicht aktiv nach einem neuen Betreiber für die Bistros? Weil es aussichtslos ist? Oder weil auf die Tradition kein Wert mehr gelegt wird?
Am Ende könnte es so enden: Döner statt Bockwurst, Falafel statt Frikadelle.














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