Das Debakel von Bremerhaven: Greift der neue Oberbürgermeister ein?
Jugendherberge und Bücherei an der besten Adresse der Stadt geplant
Hallo Herr neuer Oberbürgermeister,
hier ist die erste wichtige Aufgabe: Zerreißen Sie die Pläne für das Novo-Projekt auf dem ehemaligen Karstadt-Areal. Stoppen Sie dieses unsinnige Bauvorhaben, das unsere Stadt weiter in den Ruin treiben wird. Noch ist nicht zu spät. Sammeln Sie nach dem Wahl-Hickhack jetzt Punkte bei uns Bürgern.
Noch rollt nur der Abrissbagger, die Pläne für eine Jugendherberge an der besten Adresse unserer Stadt und für eine neue Stadtbücherei mit enormen Folgekosten liegen noch in der Schublade. Die Baukosten für die Stadt: mindestens 90 Millionen Euro. Die Finanzierung: völlig ungewiss. Neben allen anderen würde allein der Sicherheitsdienst für die offene Bücherei mit Bühnen und Sitz-( wohl manchmal auch Schlaf-) Ecken Hunderttausende kosten.

Dabei gibt es weitaus günstige Alternativen, die besser zu einer modernen Innenstadt passen: eine Markthalle, Wohnungen, eine kleine Veranstaltungshalle. Und viel Grün.
Herr Günthner, nehmen Sie Abschied von dem absurden Projekt Ihres Vorgängers. Gönnen Sie ihm ein schöneres Denkmal, falls er eins verdient. Und ersparen Sie Ihren Bürgern die nächste Sparrunde, wenn mit dem Novo-Bau das Geld endgültig ausgeht.

Trotz aller Kritik an der Art und Weise Ihrer Wahl
( bekanntlich ohne Direktwahl oder Kopplung an Kommunalwahlen) sind Sie jetzt nun mal im Amt und könnten handeln. Die Klage gegen die Wahl durch die Stadtverordnetenversammlung hätte ohnehin zu einer sinnlosen Wiederholung geführt- mit dem gleichen Ergebnis. Eine Direktwahl stand bei dieser Klage überhaupt nicht zur Debatte. Bei der Unterstützung der Klage ging es dem „Bündnis Deutschland“ ( jetzt wieder BIW) wohl mehr darum, in die Schlagzeilen zu kommen. Dieser Spuk ist jetzt vorbei.
Also, Herr neuer Oberbürgermeister: den Unsinn stoppen, Neues schaffen!














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